Klosterhalfen an Ordnungsamt/Sondernutzung (Anschreiben, 11.8.2025)

Infostand

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Klosterhalfen Wolfgang <wklosterhalfen@gmail.com>Anhänge11.08.2025, 18:25
an sondernutzung.ordnungsamt

Sehr geehrte Damen und Herrn,

mit dem angehängten Formular melde ich einen Infostand auf dem breiten Gehweg zwischen dem Corneliusplatz und der Theodor-Körner-Straße an. Der Stand besteht im Wesentlichen aus 18 kirchenkritischen A3-Plakaten mit Text. (Siehe angehängtes Foto vom 7.8.2025.) Er soll nicht täglich, sondern nur bei geeignetem Wetter, guter eigener Gesundheit und genügend Zeit und Lust jeweils ab ca. 11 Uhr aufgebaut und bis 20 Uhr abgebaut werden.

Weil das Christentum auch heute noch politisch sehr einflussreich ist, zur Spaltung der Gesellschaft beiträgt und – aus meiner Sicht zu Unrecht – von Bund, Ländern und Kommunen stark unterstützt wird (z.B. Religionsunterricht, Steuervorteile, Mitfinanzierung von Kirchentagen, kostenlose Übertragungen von „Gottesdiensten“), ist mir wichtig, meinen Infostand gut sichtbar im Zentrum der Stadt aufzustellen.

Wie sich gezeigt hat, wird der Fußgängerverkehr vor dem Corneliusplatz weder durch meinen Stand noch durch breitere Stände wie beim Raffaello-Werbestand Ende Juni oder den DFD-Plakat-Turm (ca. 2 x 2 m Grundfläche) im Juli wesentlich behindert.

Der mir schon einmal angebotene Platz an der Ecke Flingerstr./Mittelstr. hat für mich zwei große Nachteile: Ich würde dort mit anderen Aufstellern konkurrieren, und es gibt dort drehende Winde. Mein Infostand (s. anhängendes Foto) ist jedoch sehr leicht und mit seinen Plakaten recht windanfällig. Um ihn zu sichern, würde ich zusätzliche Gewichte mitführen müssen. Da ich den Stand aber zu Fuß und per Nahverkehr transportiere und schon einen durch Bücher, zwei größere Steine (damit die Flugblätter nicht wegfliegen) und Proviant sehr schweren Rucksack sowie das Material für den Stand tragen muss, möchte ich mich nicht noch stärker körperlich belasten (Ich bin 80 Jahre alt).

Angesichts der Übermacht der staatlich und medial (Rundfunk, Fernsehen; Rheinische Post) unterstützten Propaganda der Kirchen hoffe ich, dass Sie meine Meinungsfreiheit nicht einschränken und meine „erlaubnisfreie“ individuelle Aufklärungsarbeit erlauben.

Mit freundlichem Gruß

Wolfgang Klosterhalfen

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